Celenus Klinik Kinzigtal
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Die Klinik
Die Klinik Kinzigtal liegt an einem Berghang zwischen Weinbergen und ausgedehnten Wäldern oberhalb der ehemals freien Reichsstadt Gengenbach, einem staatlich anerkannten Erholungsort am Rande des Schwarzwalds (12 Kilometer von Offenburg entfernt).
Unser Haus ist spezialisiert auf die Behandlung von Menschen mit stressbedingten psychosomatischen Krankheitsbildern und Schmerzerkrankungen.
Die Einrichtung verfügt über 223 Betten in vier Gebäudekomplexen auf 15 Stationen. Die Unterbringung erfolgt in einem Einzelzimmer. Bei Bedarf und Indikation stehen neun Doppelzimmer zur Verfügung.
Das Rehabilitations-Konzept orientiert sich an den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Therapien garantieren ein individuelles patientenzentriertes Vorgehen. Die Behandlungen des Rehabilitationsteams sind aufeinander abgestimmt und werden in regelmäßigen Konferenzen wöchentlich koordiniert.
Indikationen
Vor dem Hintergrund schneller gesellschaftlicher Veränderungen haben sich die Krankheitsbilder im psychosomatischen Bereich auf vielfältige Weise verändert. Allgemein ist eine Zunahme stressbedingter Erkrankungen festzustellen. Auslöser sind dabei anhaltende überfordernde Lebenssituationen im beruflichen oder im familiären Bereich. Neurobiologische Erkenntnisse der letzten Jahre belegen, dass in der frühen Kindheit einwirkende Überforderungs- und Auslieferungssituationen zu biologischen ebenso wie zu verhaltensbezogenen Schädigungen der Stressverarbeitung führen und eine erhöhte Anfälligkeit (Vulnerabilität) für bestimmte stressbedingte körperliche Funktionsstörungen und psychische Erkrankungen bedingen.
Dies gilt für viele chronische Schmerzzustände, Magen-Darm-Beschwerden, Tinnitus, aber auch Depressionen und Ängste.
Eine psychosomatische Rehabilitation in der Klinik Kinzigtal ist indiziert, wenn eine oder mehrere der unten aufgeführten Krankheiten vorliegen, die Teile der körperlichen, psychischen und sozialen Funktionen einschränken oder die allgemeine Lebensführung erheblich erschweren und die Lebensqualität einschränken.
Gründe für eine stationäre psychosomatische Rehabilitation sind:
- fehlende Wirksamkeit ambulanter Psychotherapie
- Tendenz zur Chronifizierung
- längere Arbeitsfehlzeiten
- Abstand zu häuslicher Belastungssituation
- Überprüfung rehabilitativer Möglichkeiten bzw. Beurteilung der Leistungseinschränkung
- Schwierigkeiten bei der Krankheitsbewältigung
- existenzielle Bedrohungen durch Krankheitsfolgen oder Ängste
- komplexe gutachterliche Fragestellung bei chronischen Schmerzzuständen
Zu unseren Aufgabenfeldern zählen:
- stressbedingte körperliche Erkrankungen und Funktionsstörungen (somatoforme Störungen)
- chronische Schmerzzustände: Fibromyalgie, chronische Rücken-, Kopf-, Gesicht- und Zahnschmerzen , chron. Unterleibsschmerzen, M. Sudeck (CRPS)
- stressbedingte Belastungsreaktionen: reaktive Depression, Belastungs- und Anpassungsstörungen, posttraumatische Belastungsstörungen, Partnerschaftskonflikte, Krisen- und Versagenszustände, Zustand nach Suizidversuch
- stressbedingte depressive Erkrankungen
- Angsterkrankungen
- Internistische Psychosomatik: psychische Komorbidität bei internistischen Erkrankungen, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Colon irritabile, Adipositas/binge eating, Dialyse, funktionelle Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Anpassungsstörungen, Verarbeitungsprobleme nach schweren internistischen Erkrankungen
- Neurologische Psychosomatik: Migräne, Spannungskopfschmerz, atypischer Gesichtsschmerz, dissoziative und Konversionsstörungen, Tinnitus
- psychosomatische Störungen bei Arbeitsplatzkonflikten
- Geronto-Psychosomatik: psychosomatische Behandlung älterer Menschen
Eine Behandlung kann nicht erfolgen bei schweren Persönlichkeitsstörungen, Psychosen, Suchterkrankungen, Anorexie/Bulimie und akuter Suizidalität.












