Celenus-Kliniken - Klinikinternes Qualitätsmanagement

Klinikinternes Qualitätsmanagement

 

Seit mehreren Jahren werden ausgehend von den Evaluationsstudien und der Entwicklung empirischer Routinemonitoringverfahren in allen Kliniken gezielt interne Qualitätsmanagement-Strukturen aufgebaut. Erste Zertifizierungen auf Grundlage der DIN-Normen erfolgten im Jahr 2006.

Die darin geforderte Prozessorientierung und die Systematik des Prozesskreises der ständigen Verbesserung kommt in den klinikspezifischen und klinikübergreifenden Verfahrensbeschreibungen zur Anwendung. Zentrale Qualitätsmanagement-Prozesse wie z. B. interne Kommunikation, Beschwerdemanagement oder Erstellung der Entlassungsberichte werden jeweils in klinikspezifischen Handbüchern dokumentiert. Jede Klinik hält einen Stellenanteil für eine oder mehrere Qualitätsmanagementbeaufragte frei, dem die Steuerung der gesamten diesbezüglichen Aktivitäten zugeordnet ist. Mehrere Beauftragte verfügen über eine Weiterbildung zum Auditor. Sie nehmen an der regelmäßigen, vom Zentralen Qualitätsmanagement koordinierten Qualitätskonferenz ("Qualitätsmanagement-Board"), teil, in der alle derartigen Aktivitäten festgelegt werden.

 

Behandlungsdokumentation (BEDOK)

Bereits seit 1989 wird in den psychosomatischen Kliniken Schömberg, Kinzigtal, Ortenau und Bad Herrenalb sowie seit 2011 in der Fachklinik Freiburg eine EDV-gestützte Behandlungsdokumentation (BEDOK) durchgeführt, die regelmäßig den aktuellen Erfordernissen angepasst wird.

Das sogenannte BEDOK-System ermöglicht ein Routinemonitoring über minimale Patienten-, Verlaufs-, Leistungs- und Ergebnisparameter. Die Daten werden vom Zentralen Qualitätsmanagement ausgewertet. Die Kliniken erhalten die Ergebnisse in Quartals- und Jahresberichten. Bislang wurden mit dem BEDOK-System klinikübergreifend über 60.000 Behandlungen erfasst.

Da dieses Dokumentationssystem in allen psychosomatischen Kliniken der Celenus-Gruppe eingesetzt wird, ermöglicht es nicht nur klinikinterne Ergebnisdarstellungen, sondern auch Klinikvergleiche im Sinne von Benchmarking.

 

Qualitätszirkel

Wichtige Elemente des Qualitätsmanagementsystems der Celenus-Kliniken GmbH sind die Qualitätszirkel auf Mitarbeiter- und Leitungsebene. Sie werden nach den Vorschlägen der externen Qualitätssicherungsprogramme der Deutschen Rentenversicherung und der gesetzlichen Krankenkassen organisiert. Beteiligt sind hierarchieübergreifend Mitarbeiter aus allen wichtigen Bereichen. Organisation und Leitung des Qualitätszirkels sind Aufgabe der/des Qualitätsmanagementbeauftragte/n.

Input für die Qualitätszirkel sind insbesondere die Rückmeldungen aus der externen und internen Qualitätssicherung (v. a. QS-Programm der DRV und GKV, eigene Patientenbefragung, Basisdokumentation, Patientenbeschwerden), die lösungsorientiert bearbeitet und ggf. in konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Behandlungsqualität überführt werden. Als Koordinationsgremium für das Qualitätsmanagement initiiert, steuert und überwacht der zentrale Q-Zirkel sämtliche Aktivitäten zur Stabilisierung bzw. Verbesserung der Dienstleistungsqualität. Neben aktuellen Problem- oder Fragestellungen werden übergreifende Themen wie Weiterentwicklungen des QM-Systems oder des Behandlungskonzeptes bearbeitet. Im Zentrum steht die Entwicklung von Lösungsvorschlägen, die Koordination beschlossener Maßnahmen sowie die Ergebniskontrolle der Umsetzung.

 

Sie möchten mehr über das QM unserer Kliniken erfahren? Die Qualitätsberichte der einzelnen Kliniken finden Sie » hier.