Ziel war es, die Vielfalt unserer therapeutischen Angebote zu präsentieren, Einblicke in den Klinikalltag zu geben und den interdisziplinären Austausch zu fördern.
Ein vielfältiges Programm am Vormittag
Nach der Begrüßung durch Chefarzt Prof. Dr. med. Oliver Kaut startete das Programm mit Vorführungen und Präsentationen verschiedener Fachbereiche. Den Auftakt machte die Physikalische Therapie mit eindrucksvollen Einblicken in die Wassergymnastik und funktionelle Elektrostimulation (FES). Es folgten die Physiotherapie und Sport- und Bewegungstherapie, die mit praxisnahen Demonstrationen die Bandbreite ihrer Arbeit zeigten.
Auch die Musik- und Tanztherapie sowie die Ergo- und Arbeitstherapie stellten ihre Konzepte vor und gaben Beispiele für die kreative und alltagsnahe Förderung von Rehabilitanden. Zum Abschluss des Vormittags präsentierte die Sprachtherapie ihre Methoden und Ansätze.
Im Anschluss erhielten die Gäste bei einer Hausführung spannende Einblicke, unter anderem in die Lehrküche – einen wichtigen Bestandteil der Arbeitstherapie.
Fachvorträge am Nachmittag
Am Nachmittag standen zwei Fachvorträge auf dem Programm. Den Auftakt machte Christina Keßler von der Deutschen Vereinigung für Soziale Arbeit im Gesundheitswesen (DVSG) mit ihrem Vortrag „Die Rolle der Sozialen Arbeit in der MBOR“. Sie beleuchtete eindrucksvoll, welchen Beitrag die Soziale Arbeit in der medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation leistet – insbesondere bei der Bewältigung psychosozialer Belastungen, in der sozialrechtlichen Beratung sowie in der Koordination mit weiteren Hilfesystemen. Ziel sei es, die Teilhabechancen von Rehabilitanden nachhaltig zu stärken.
Im Anschluss informierte Herr Ziegler von der AOK NordWest über die Pflegeversicherung. Der praxisnahe Vortrag bot wertvolle Informationen und beantwortete zahlreiche Fragen der Teilnehmenden.
Fazit
Der Fachtag bot ein gelungenes Zusammenspiel aus praktischen Einblicken in den Klinikalltag und fachlichem Input zu aktuellen Themen. Er zeigte eindrucksvoll, wie wichtig die interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Rehabilitation ist und welche Rolle unsere Fachabteilungen dabei spielen.
Wir danken allen Referenten, Mitarbeitenden und Gästen herzlich für ihre Mitwirkung und ihr Interesse.
